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Analysen

Was das Instrument ausgibt, wenn man es auf einen echten Ablauf richtet: Modell, Messung, Befund, Eingriff, Nachmessung — und die Grenzen der Messung.

BetriebMessbetrieb
Bestand3 Einträge
TypMusteranalysen

Alle hier veröffentlichten Analysen sind Musteranalysen: Prozesse und Zahlen sind aus typischen Mittelstandsstrukturen konstruiert, nicht bei Kunden erhoben. Das steht auf jeder einzelnen. Wir zeigen die Methode, keinen erfundenen Track Record.

Aufbau

Wie eine Analyse gebaut ist

Jede Analyse folgt derselben Reihenfolge. Sie ist der Grund, warum am Ende eine Zahl steht, die sich anzweifeln lässt — und der Grund, warum der letzte Abschnitt nie fehlt.

  1. 01

    Modell

    Der Ablauf wird in Schritte zerlegt: wer macht was, in welchem System, wie lange. Bearbeitungszeiten stehen als Spanne von P10 bis P90, nie als Punktwert.

  2. 02

    Messung

    Das Modell läuft mehrere zehntausend Mal durch. Aus der Streuung ergeben sich Durchlaufzeit, Durchsatz und Auslastung je Rolle — und die Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmter Schritt der Engpass ist.

  3. 03

    Befund

    Ein Satz, der ohne Fachwort auskommt. Wer nur diesen Satz liest, hat das Wesentliche. Alles darunter ist Beleg.

  4. 04

    Eingriff

    Was genau geändert wird — eine Änderung, kein Programm. Beschrieben so, dass jemand sie am Montag umsetzen könnte.

  5. 05

    Nachmessung

    Dasselbe Modell mit der Änderung. Manchmal fällt die Ersparnis kleiner aus als der Aufwand; dann steht genau das da.

  6. 06

    Grenzen

    Was die Analyse nicht zeigt und wo sie danebenliegen kann. Ohne diesen Abschnitt wird nichts veröffentlicht.

Warum Musteranalysen

Flowrefy ist jung. Eine Sammlung echter Kundenzahlen wäre schnell behauptet und ebenso schnell durchschaut. Musteranalysen sind konstruiert, sagen das an jeder Stelle und zeigen trotzdem vollständig, was das Instrument tut. Wer wissen will, was bei ihm herauskäme, modelliert seinen eigenen Prozess — die Software dafür liegt offen.